Forschung

Das HyTrust-Projekt umfasst drei Bereiche:

A: Analyse des Akzeptanzumfeldes:

Unter dem Motto „Hy-Tech braucht High-Trust (großes Vertrauen)“ widmen sich diese vier Arbeitspakete dem Zusammenhang von Wissen, Bewertung und Vertrauen in die Wasserstofftechnologie. Einerseits wird untersucht , welche Akteure in der Gesellschaft sich mit der Wasserstofftechnologie befassen und wie sie die Technologie bewerten. Zum anderen geht es darum, was die Bevölkerung über die Technologie weiß und wie sie sie einschätzt.

 

B: Vertrauensbildung und Wissensmanagement

Die Einschätzung technologischer Innovationen hängt stark von der Vertrautheit, der vorhandenen Erfahrung und dem konkreten Wissen über die Technologie ab. So führt Vertrautheit mit einer Situation oder das Gefühl, die Technologie zu verstehen, häufig dazu, das wahrgenommene Risiko niedriger einzuschätzen. 

In diesem Bereich geht es darum, über verschiedene Kommunikationsmaßnahmen die Vertrautheit mit der Technologie in der Öffentlichkeit zu fördern. Dazu wurden und werden Bürgerinnen und Bürger in Beteiligungsprozesse eingebunden.

  1. Bürgerkonferenz
  2. Fallstudien zu Demonstrationsprojekten
  3. Wissenstransfer und Projektvernetzung

 

C: Entwicklung von sozial nachhaltigen Szenarien

Soll Vertrauen in eine neue Technologie aufgebaut werden, ist es wichtig, eine Ahnung davon zu haben, was die Zukunft bringt. Das gilt für Bürgerinnen und Bürger in ihrem Alltag gleichermaßen wie für Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft. Deshalb sollte man sich frühzeitig Gedanken machen, welche Szenarien für die Entwicklung der Wasserstofftechnologie im Mobilitätssektor möglich und welche Weichenstellungen notwendig sind, um auch unter sozialen Aspekten wünschenswerte Szenarien real werden zu lassen.

Im dritten Bereich des Forschungsprojekts wurden deshalb zusammen mit Experten und Bürgern Zukunftsszenarien für die  Einführung von Wasserstoff im Verkehrsbereich erarbeitet.

Wasserstoff als Treibstoff

"Ich bin davon überzeugt, meine Freunde, dass das Wasser dereinst als Brennstoff Verwendung findet, dass Wasserstoff und Sauerstoff, die Bestandteile desselben, zur unerschöpflichen und bezüglich ihrer Intensität ganz ungeahnten Quelle der Wärme und des Lichts werden. Das Wasser ist die Kohle der Zukunft."

(Cyrus Smith in Jules Vernes Roman "Die geheimnisvolle Insel", 1875)

Laufzeit des Projekts: September 2009 – August 2013

Projektleitung:
Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V. (UfU)
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
Tel.: 030-428 49 93-34
www.hytrust.de

Auftraggeber des Projekts ist das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vertreten durch die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW).