Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie könnte in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle im Mobilitätssektor spielen. HyTrust untersucht die gesellschaftlichen Auswirkungen der Einführung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Mobilitätssektor.
Hy ist die Abkürzung für das englische Wort Hydrogen und bedeutet Wasserstoff, Trust ist das englische Wort für Vertrauen.
Der Wechsel von fossilen zu erneuerbaren Kraftstoffen wird bis in den Alltag der Bürger zu spüren sein. Umso wichtiger ist es, dass dieses Thema nicht den „Experten“ vorbehalten bleibt, sondern die gesamte Öffentlichkeit einbezogen wird. Noch wichtiger: Von vornherein soll sichergestellt werden, dass der Umstieg von allen Beteiligten – Hersteller, Lieferanten, Verbraucher – akzeptiert wird. Vertrauen spielt in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle.
Deshalb sucht HyTrust Antworten auf folgende Fragen:
- Welche Akzeptanz findet die Wasserstofftechnologie in der Öffentlichkeit?
- Wie entsteht in der Öffentlichkeit Vertrautheit mit der Wasserstofftechnologie und Vertrauen in die Technologie betreibenden Akteure?
- Wie sieht der Alltag in der Wasserstoffgesellschaft aus und wie kommen wir dorthin?
Weit über 3000 Bürgerinnen und Bürger werden in das Projekt einbezogen. In Bevölkerungsbefragungen, so genannte Fokusgruppen und Einzelinterviews wird die Stimmungslage zum Thema erforscht. In Bürgerkonferenzen bekommen interessierte Bürger die Möglichkeit, sich in Diskussionen untereinander und unterstützt von Experten ihre Meinung zu bilden.
Klimawandel und Ressourcenknappheit zeigen: Wir müssen Wind- und Sonnenenergie deutlich ausbauen. Weil das Angebot aus diesen Energiequellen zeitlich und räumlich sehr schwankt, brauchen wir auch gute Speichermöglichkeiten für Energie. Wasserstoff ist eine gute Möglichkeit dafür. Besonders im Verkehr wird der Wasserstoff als Kraftstoff in den kommenden Jahren eine große Rolle spielen.
Wasserstoff als Treibstoff
"Ich bin davon überzeugt, meine Freunde, dass das Wasser dereinst als Brennstoff Verwendung findet, dass Wasserstoff und Sauerstoff, die Bestandteile desselben, zur unerschöpflichen und bezüglich ihrer Intensität ganz ungeahnten Quelle der Wärme und des Lichts werden. Das Wasser ist die Kohle der Zukunft."
(Cyrus Smith in Jules Vernes Roman "Die geheimnisvolle Insel", 1875)
Laufzeit des Projekts: September 2009 – August 2013
Projektleitung:
Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V. (UfU)
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
Tel.: 030-428 49 93-34
www.hytrust.de
Auftraggeber des Projekts ist das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vertreten durch die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW).


